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27.05.2014 - Irrgarten Kleinwelka erhält Touristische Unterrichtungstafel an der A 4

Irrgarten Kleinwelka erhält Touristische Unterrichtungstafel an der A 4

Irrgarten Kleinwelka erhält Touristische Unterrichtungstafel an der A 4
(© SMWA)

Der privat betriebene, im idyllischen Spreewald gelegene Irrgarten Kleinwelka erhält an der Bundesautobahn 4 in Fahrtrichtung Görlitz zwischen den Anschlussstellen Uhyst a.T. und Salzenforst eine der charakteristischen braunen Tafeln, die auf einen lohnenden Abstecher hinweisen. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag des Betreibers zugestimmt. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Saurierpark Kleinwelka bietet auch der Irrgarten der Familie Frenzel eine spannende und kurzweilige Gelegenheit, den Urlaub in der Lausitz abwechslungsreich zu gestalten. Neben dem eigentlichen Irrgarten erwarten die Gäste auch noch ein Abenteuer- und ein Rätsellabyrinth. Dazu kommen noch Attraktionen wie die Seilbahn über den Irrgarten und zwei Riesenrutschen.

„Der größte Irrgarten Deutschlands ist ein echter Geheimtipp für alle Familienurlauber. Hier im Irrgarten Kleinwelka kommen besonders die Kinder voll auf ihre Kosten. Abenteuer, Kniffelspaß, Klettermutproben und Gastfreundlichkeit machen einen Ausflug nach Kleinwelka zu einem tollen Tagestrip, den die ganze Familie genießen kann“, lobt Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok das Engagement der Familie Frenzel, die sich hier nach der Wende einen Lebenstraum erfüllt, den Irrgarten aufgebaut und seither immer weiter ergänzt hat. „Die Vielfalt macht´s! Durch Angebote wie den Irrgarten Kleinwelka ist die Lausitz ein so attraktives Ausflugs- und Urlaubsziel. Wer zukünftig auf der A 4 unterwegs ist, bekommt den Tipp für diesen Tagesausflug direkt auf der touristischen Unterrichtungstafel mit auf den Weg.“

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist der Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

Das Motiv der Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:

Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) 2011 erlassen.

Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.

Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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